Antarktis Stadt
 
Sonntag, 12. Mai 2002



Catullus

ODI et amo. quare id faciam, fortasse requiris. nescio, sed fieri sentio et excrucior.

Ich hasse und ich liebe - warum fragst du vielleicht - ich weiß es nicht ich fühl's - es kreuzigt mich

(übersetzt von Raoul Schrott in "Die Erfindung der Poesie")

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Ruhe In Frieden

kleine Medusa.

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Johans Frau

trägt übrigens den wunderschönen Namen Noshka van der Lely. Sie machte den Ton für die meisten seiner Filme. Ich habe sie in Paris bei einer Retrospektive mal gesehen, sie wirkte etwas verloren angesichts der hochgestochenen Fragen des sich intelektuell produzierenden Publikums und sprach Französisch mit einem reizenden Akzent. JVDK nannte sie Nosh und sie kommt in vielen seiner Filme, die neben dem grossen Thema alle auch eine persönliche Seite haben, vor.

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JVDK

Katastrophalerweise scheint es von Johan van der Keuken keine Filme auf Video zu geben. So auf jeden Fall die Auskunft im Videodrom, und auf deren Wort kann man sich leider normalerweise verlassen. Damit ist mein Filmabend am Donnerstag geplatzt (ich wollte "I Love Dollar" und "The New Ice Age" zeigen, das wäre gross geworden, ganz bestimmt). Und ich ärgere mich und frage mich, warum das so ist. Warum gibt es immer das, was ich will, nicht oder nur sehr teuer? Warum wird Jean Genet nicht vernünftig im Taschenbuch verlegt oder Hubert Fichte? Warum kann ich mir dessen "Die Geschichte der Empfindlichkeit" in 19 Bänden für 324 € nicht leisten? Und warum kann ich keine Filme von JVDK auf Video ausleihen? Ungerecht ist das.

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Krankheit und Kultur

Paris, F. ist übers Wochenende da, ich bin fies erkältet mit allem drum und dran, Praktikum, Uni....viele Sachen halten mich im Moment von allem ab.

Dafür immerhin im Gropiusbau gewesen, Griechische Klassik. Mir war ja bewusst, dass in der Antike Statuen und Tempel bemalt waren und dass das Bild vom edlen weissen Marmor eine idealisierte Vorstellung ist. Trotzdem war es seltsam, eine Kopie eines der Aegineten (im gezeigten Film) bemalt zu sehen. Sah doch eher Kasperlmässig aus...

Ausserdem im Schwulen Museum Berlin, zum ersten Mal, eine Ausstellung über Richard Schultz und seinen literarischen Salon, den er von 1919 bis 1965 in seiner Wohnung in Charlottenburg führte. Die Idee eines Salons gefällt mir ja immer außerordentlich, mit jours fixes und dem ganzen rituellen Rahmen.

Heute also Muttertag, mir steht der Anruf noch bevor, aber immerhin musste ich nicht früh aufstehen, um das Frühstück vorzubereiten, wie früher immer mit meinem Bruder. Während meine Mutter wahrscheinlich schon ewig wach war und nur aus dramaturgischen Gründen noch im Schlafzimmer Schlaf heuchelte.

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letzte änderung: 19.06.08, 18:50
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soweit der plan mit diesem...
soweit der plan mit diesem allerrührendsten aller lieder das bloggerleben zu beenden. ist jetzt der dringenden drang dazwischengekommen ("der dringende drang", sollte ich mal einen roman schreiben, der so heisst; oder so). satzzeichenverwirrung. auf jeden fall wollte ich mitteilen, dass ich dieses wochenende in berlin gedenke, mich aber sowas von...
by lmd78 (19.06.08, 18:50)
to the end
by lmd78 (13.06.08, 12:17)

by lmd78 (20.04.08, 12:46)
wenn der kater sich langsam...
wenn der kater sich langsam verabschiedet, immer dieser heisshunger nach pizza. so stell ich mir die gelüste schwangerer frauen vor.
by lmd78 (15.04.08, 12:10)
motto der woche:
von trauer zu trotz.
by lmd78 (10.04.08, 09:27)
les chansons d'amour - christophe...
by lmd78 (08.04.08, 09:45)




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